Mettingen – Mehrfamilienhausgrundstück Unter den Eichen

Einstufiges Investorenauswahlverfahren als Konzeptvergabe für ein Grundstück im Baugebiet Niestadtweg

 Wettbewerbsmanagement

Projektschaufenster

Das Preisgericht hat entschieden. Wir haben das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Ergebnis

Die Konzeptvergabe "Mettingen Niestadtweg” wurde mit der Sitzung des Empfehlungsgremiums am 3. Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen. Das Gremium entschied sich einstimmig für ein Konzept, das im Geschosswohnungsbau, der sich in seiner Architektur gut in die umgebende Bebauung einfügt, unterschiedliche Wohnungstypen entwickelte und diese in einen sehr guten Kontext zum Freiraum stellte.

Verfahrensart

Die Gemeinde Mettingen lobte die Konzeptvergabe im Rahmen eines einstufigen Auswahlverfahren bundesweit aus. Teilnahmeberechtigt an diesem Verfahren waren Teams aus Investor*innen zusammen mit Architekt*innen. Für beide Flurstücke, die nur zusammen veräußert werden sollten, war als Kaufpreis ein Festpreis festgelegt. Die Entscheidung der Vergabe wurde daher über die Qualität der Architektur und Freianlagen sowie die Qualität der eingereichten Konzepte getroffen. Auch im Hinblick auf ihren Beitrag für die Gemeinde und die Quartiersentwicklung.

Um das Verfahren bekannt zu machen und zur Akquirierung von geeigneten Interessent*innen/Investor*innen wurden neben der gezielten Aufforderung von potenziellen Investor*innen öffentliche Teilnahmeaufrufe über die Presse der Gemeinde Mettingen sowie auf competitionline geschaltet. Es handelte sich um einen offenen Teilnehmendenkreis, für eine Teilnahme gab es kein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren bzw. Teilnahmebedingungen.

Anlass und Aufgabenverständnis

Die Gemeinde Mettingen möchte in ihrem neuen Baugebiet Niestadtweg neben klassischem Einfamilienhausbau auch bezahlbares Wohneigentum (u. a. im Geschosswohnungsbau) entwickeln. Für zwei benachbarte Baugrundstücke sollte daher in einem Investorenwettbewerb als Konzeptvergabe ein*e Bauherr*in und ein Konzept gefunden werden, das neben einem Angebot an bezahlbarem Wohnraum auch eine qualitätvolle Architektur bietet. 

Die beiden Flurstücke in zentraler Lage des neuen Baugebiets umfassen zusammen eine Fläche von 2.212 m². In einem ausführlichen Exposé wurden die Rahmenbedingungen und Erwartungen der Gemeinde Mettingen an die Konzeptentwicklung beschrieben. Der rechtsgültige Bebauungsplan für das Baugebiet ließ ausreichend Spielraum für unterschiedliche Entwürfe zu. Die Wahl des Wohnform-Mixes war freigestellt. Es sollte preisgünstiger, freifinanzierter Wohnraum – bestehend aus Mietwohnungen und Eigentum – geplant werden, wobei der Fokus auf Eigentum und größere Wohnungen gelegt werden sollte. Darüber hinaus sollte der ruhende Verkehr sinnvoll untergebracht und die angrenzenden Freiflächen qualitätvoll gestaltet werden. Von Bedeutung war außerdem das Thema nachhaltiges und klimaangepasstes Bauen.

Auftraggeberin

Gemeinde Mettingen

Leistungen

  • Entwicklung des Verfahrens und der Aufgabenstellung mit der Auftraggeberin
  • Vorbereitung und Durchführung der Veröffentlichung
  • Koordination des gesamten Verfahrens
  • Vorprüfung der Konzepte
  • Organisation und Begleitung der Sitzung des Empfehlungsgremiums