Schichtgründe Floridsdorf in Wien 2011

Auftraggeber
ÖVW - gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Planungsteam
scheuvens + wachten mit zwoPK - Landschaftsarchitektur, Wien
Städtebauliche/freiräumliche Rahmenplanung
Für das ehemalig gewerblich/industriell genutzte Areal „Schichtgründe“ soll eine
städtebaulicher/freiräumlicher Gesamtkonzeption erarbeitet werden. In unmittelbarer
Nachbarschaft zur Veterinärmedizinischen Universität wird das Ziel eines
durchmischten Standortes mit ca. 290 geförderten Wohnungen, Büroflächen und
Forschungseinrichtungen sowie Handelsbetriebe/Nahversorger, einem Restaurant
und Gesundheitseinrichtungen verfolgt.
Seitens der Wiener Magistratsabteilung 21B sind dabei nachfolgende Rahmenbedingungen zu berücksichtigen:
- Entsprechend dem STEP 2005 ist eine NGFZ bis 1,0 anzunehmen;
- Darlegung der beabsichtigten gewerblichen Nutzungen im Süd- und Mittelteil mit Realisierungshorizont;
- Klärung der technischen Aufschließung - Anbindung an die teilausgebaute Hans-Czermak-Gasse, Ausbau Satzingerweg, Zugang zum öffentlichen Verkehr, fußläufige Durchgängigkeit, Radverkehr;
- Einplanung entsprechender Grünflächen - Anbindung Grünkeil & Wegenetz, Zuordnung von Grünflächen zu Wohnen und Gewerbe;
- Prüfung Bodenkontamination;
- Prüfung der Schutzwürdigkeit des Betriebsgebäudes „Schichtvilla“.
Ein neues Quartier entsteht!
Mit der Entwicklung der Schichtgründe zu einem neuen städtischen Quartier wandelt sich das Profil des derzeit industriell geprägten Standortes. Entstehen wird ein Stück Stadt, das sowohl für Wohnen wie auch für unterschiedlichste gewerbliche, Dienstleistungs- und gegebenenfalls Forschungsnutzungen zur Verfügung stehen wird.
Das neue Quartier zeichnet sich aus durch seine Integration in das vorhandene Freiraum- und Wegenetz, eine angemessene städtische Dichte, eine ausgeprägte Raumwirkung wie eine besondere Wertigkeit des öffentlichen Raumes.
Die ehemalige Schichtvilla bleibt ein identitätsstiftender Ort. Über den Erhalt der Villa hinaus kann die Entwicklung des neuen Quartiers auf wechselnde Anforderungen zur Erhaltung oder Neubau reagieren. Gerade die mischgenutzten Areale zeichnen sich aus durch eine größtmögliche Flexibilität und Variabilität in der baulichen Entwicklung.
Der modulare Aufbau des gesamten Quartiers ist dabei robust genug, um auch unterschiedlichen Formen des Wohnens und verschiedene architektonische Handschriften zu realisieren.
Kontakt
scheuvens + wachten
Ansprechpartner: Stefan Hartlock
Fon +49.231.18 99 87.17
Mail hartlock[at]scheuvens-wachten.de


